Dörfer auf Ameland

Auf Ameland finden Sie vier Dörfer, die im Mittelalter entstanden sind. Sie wurden auf Sandgrund hinter den Dünen angelegt um die Bewohner vor den Sturmfluten der Nordsee zu schützen. Die Bewohner hatten Vieh, das am Deich und in den Dünen graste. Sie bauten Gemüse, Kartoffeln, Gerste und Roggen zum Lebensunterhalt von Mensch und Vieh an.  Das Vieh graste nur im Herbst und Winter  im Aussengebiet entlang des Wattenmeer und in den Dünen. 

Auf Ameland finden Sie vier Dörfer, die im Mittelalter entstanden sind. Sie wurden auf Sandgrund hinter den Dünen angelegt um die Bewohner vor den Sturmfluten der Nordsee zu schützen. Die Bewohner hatten Vieh, das am Deich und in den Dünen graste. Sie bauten Gemüse, Kartoffeln, Gerste und Roggen zum Lebensunterhalt von Mensch und Vieh an.  Das Vieh graste nur im Herbst und Winter  im Aussengebiet entlang des Wattenmeer und in den Dünen. 

Buren hat ungefähr 600 Einwohner und ist das jüngste der 4 Dörfer. Früher war es eine agrarische Gemeinschaft. Im Laufe der Jahre hat es sich ausgebreitet zu einem Dorf. Im Ortskern befinden sich immer noch Bauernhöfe, die sich teils in Gruppenunterkünfte verändert haben. In den Sommermonaten sind in Buren auch reichlich Kinder- und Jugendgruppen anwesend.

Mitten im Dorf ( gegenüber von Hotel De Klok ) erinnert ein Denkmal mit einer alten Frau an die wohl bekannteste Sage der Insel "Rixt van het Oerd". In Buren finden Sie natürlich auch passend zu der Sage das Landbau- und Strandräubermuseum "Swartwoude". Dieses Museum ist nach einen versunkenen Dorf benannt. Die Bauern waren nicht nur allein Bauern sondern auch Fischer, Jäger und Strandräuber. In dem Museum können Sie sich ein Bild von dem harten Leben der Bauern aus dieser Zeit machen. An der Ostseite von Buren waren viel früher noch 2 Dörfer: Oerd und Swartwoude. Beide Dörfer wurden im 17. Jahrhundert durch die Nordsee vernichtet. Jetzt ist der Kooiplatz der östliche Wohnort der Insel.

Hollum hat in der Geschichte von Ameland eine grosse Rolle gespielt. Im 17. und 18. Jahrhundert hatte die Insel durch den Walfischfang einen grossen Reichtum. Es waren "Goldene Jahre für Ameland". Viel Amelander Männer waren auf See zum  Walfischfang und die Frauen versorgten Haus und Hof. Sie finden immer noch zahlreiche Häuser aus dieser Zeit im Dorf, die sog. "Commandeurswohnungen". Sie erkennen die Häuser an zwei Reihen Mauerwerk im Giebel. Die Zahlen an den Häusern geben das Baujahr wieder. Der bekannteste Kapitän  in Hollum war Hidde Dirks Kat. Aus seinen Tagebüchern konnte man viel vom Leben der Walfischfänger erfahren. Die meisten Commandeurswohnungen stehen unter Denkmalschutz. Mit ca. 1250 Einwohnern ist Hollum das westlichste Dorf auf Ameland.

Nes hat etwa 1100 Einwohner. Der alte Kern des Dorfes wurde um den Glockenturm gebaut, wo bei Gefahr  die Notglocke geläutet wird. Sie finden in Nes noch viel Commandeurswohnungen aus den Zeiten des  Walfischfanges. Das älteste Haus in Nes ist eine Commandeurswohnung aus dem Jahre 1625. Die Katholische Clemenskirche ist mehr als 100 Jahre alt und wurde von dem bekannten Architekten Pierre Cuypers  entworfen. Diese Kirche ist im Februar 2013 abgebrand.  Mit dem Wiederaufbau wird noch in diesem Jahr begonnen und die Kirchengemeinde hofft Pfingsten 2015 wieder in der Kirche Gottesdienste feiern zu können.………

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